Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Erster Frankreichaustausch -

Amiens zu Gast in Wuppertal

Erstmalig hat die St.-Anna-Schule einen Schüleraustausch mit Frankreich organisiert. Zehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 machen hierbei mit. Am 01. März 2026 war es soweit. Die französischen Austauschschülerinnen und Austauschschüler kamen endlich bei uns an. Sie waren bepackt mit allem, was man für eine Woche in Deutschland braucht, als wir das erste Mal aufeinandertrafen. Und es war ein besonderes Gefühl, einen Gast, der eine ganz andere Sprache spricht, bei sich aufzunehmen. Doch noch am selben Abend haben wir gemerkt, wie viele Gemeinsamkeiten wir haben. Der einzige Unterschied ist die Sprache. Aber neben ihrer Muttersprache konnten unsere französischen Besucher auch ganz gut Englisch sprechen. Zur Not haben wir mit Händen und Füßen kommuniziert. Auf Deutsch konnten wir uns zwar auch verständigen, jedoch war dies etwas schwieriger, da das Deutsch der französischen Gäste noch etwas holprig war ;-). Den ersten Abend verbrachten die Austauschschülerinnen und Austauschschüler zusammen mit ihren Gastfamilien.

Am nächsten Morgen haben wir uns um 8 Uhr in der Schule getroffen, um unseren französischen Gästen die Schule im Rahmen einer Führung zu präsentieren. Wir durften ihnen sogar die Fachräume zeigen. Anschließend haben wir gemeinsam am regulären Unterricht teilgenommen. So konnten sie auch sehen, wie der normale Schulalltag bei uns abläuft. Nach der Schule haben wir unsere Mittagspause in der Stadt verbracht, da die Stadtrallye am Laurentiusplatz startete. Die Stadtrallye war eine tolle Möglichkeit, den französischen Freund:innen die Stadt zu präsentieren. Es war wirklich cool, durch die Stadt zu gehen und die Aufgaben zu lösen. Ein spannender erster Tag ging damit zu Ende.

Am nächsten Morgen sind wir wieder alle um 8 Uhr in die Schule gekommen. Dort wurden die Austauschschülerinnen und Austauschschüler durch Herrn Stratmann begrüßt. Anschließend sind die französischen Gäste mit uns in den Unterricht gekommen. Nach der Schule haben wir unsere Mittagspause wieder in der Stadt verbracht. Manche waren im Restaurant und manche waren im Supermarkt ;-). Auf dem Weg zum Bowling sind wir uns dann alle zufällig im Deweerthschen Garten begegnet. Ein Gruppenfoto war natürlich unausweichlich.
Auch das Bowling hat uns allen großen Spaß gemacht. Das offizielle Programm für diesen Tag war damit zu Ende. Da wir noch nicht genug hatten, sind nur wir Schüler:innen in’s Crazy Jump gefahren. Dies war auch ein tolles Erlebnis. Und das lag nicht nur daran, dass die Lehrer nicht dabei waren ;-).

Am Mittwochmorgen haben wir uns am Wuppertaler Hauptbahnhof getroffen, um mit dem Zug nach Düsseldorf zu fahren. Allerdings haben wir zuerst für eine Stunde einen Stop im Neanderthal Museum gemacht. Dieser Besuch war auch sehr spannend, da wir gemeinsam sehr viel über die Menschen, die vor vielen Jahrtausenden lebten, lernen konnten. Vom Neanderthal Museum sind wir dann mit dem Zug nach Düsseldorf weitergefahren. Dort hatten wir erst etwas Freizeit, um dann als Gruppe hoch auf den Rheinturm zu fahren. Der Ausblick war unglaublich, da man bis nach Wuppertal gucken konnte. Auf dem Rheinturm haben wir circa eine Stunde verbracht. Danach wurden wir “in die Freiheit entlassen” und konnten den Rest des Tages auf eigene Faust in Düsseldorf verbringen ;-). 

Am Donnerstagmorgen haben wir uns um 9 Uhr vor dem Eingang des Wuppertaler Zoo’s getroffen. Das Highlight unseres Besuchs im Zoo war, dass wir beim Elefantentraining zugucken durften. Das war ein ganz besonderes Erlebnis, da Besucher normalerweise keinen Zutritt zum Elefantengehege haben. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie sich die Elefanten an den dicken Gitterstäben des Geheges hochgezogen haben. Erst dadurch erkennt man, wie riesig diese Tiere sind. 
Vom Zoo aus sind wir mit der Schwebebahn zum Schwebodrom gefahren. Die Ausstellung mit Originalteilen der Schwebebahn war sehr aufschlussreich. Und dass dort unter anderem zwei Schwebebahn-Haltestellen aus Klemmbausteinen nachgebaut wurden, ist auch unglaublich. Im Schwebodrom gab es außerdem die Möglichkeit, durch eine VR-Tour eine Fahrt mit einer Schwebebahn, die dem Kaiserwagen ähnelt, zu absolvieren. Die Kulisse ist Wuppertal vor etwa 125 Jahren. 
Nach dem Besuch im Schwebodrom sind wir gemeinsam zur Schule gefahren, um dort den Abschlussabend vorzubereiten. Die Stimmung war gut, und es war ein schöner Abschluss für den Schüleraustausch.

Am nächsten Morgen mussten wir uns leider von den französischen Gästen verabschieden. Alle waren total herzlich, und es fiel schwer, voneinander Abschied zu nehmen. Allerdings freuen wir uns sehr darauf, unsere Austauschschülerinnen und Austauschschüler Ende April in Amiens besuchen zu dürfen. Es war eine unvergessliche Woche bei schönstem Wetter. Wir sind uns als Fremde begegnet und sind als Freunde gegangen.

Text: Lennard Uttermann, 9d

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