Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Schönheit liegt im Detail

In der heutigen Zeit vergessen wir mehr und mehr, wie schön die Welt um uns herum eigentlich ist. Dinge, die wir für selbstverständlich halten, verbergen häufig eine überwältigende Schönheit, die sich uns offenbart, wenn wir uns die Zeit nehmen, sie für eine Zeit zu betrachten. Wir ignorieren die Welt um uns herum, zu beschäftigt einmal stehen zu bleiben und zu staunen. Und staunen kann man. Als Kind läuft man mit offenen Augen durch die Welt, offen für die Wunder, die sie uns zu bieten hat. Wenn man älter wird, geht diese Empfänglichkeit, diese Neugierde häufig verloren. Man liegt nicht mehr auf dem Rücken auf einer Wiese und denkt darüber nach, an was die Wolken einen erinnern. Als Kind kommt es einem so vor, als hätte man alle Zeit der Welt, als würden die Wolken stillstehen. Jetzt scheinen sie vorbei zu rasen, unförmig und klobig, scheinen einen weitertreiben zu wollen. Statt aus dem Fenster zu gucken, schauen wir auf Bildschirme, nehmen unsere Umgebung kaum wahr. Was für eine Farbe haben die Blätter an den Bäumen gerade? Wir träumen von anderen Welten; dabei vergessen wir, wie schön unsere eigene ist. Wir vergessen, wie schön einfache Dinge wie ein Sonnenaufgang sein können. Das Farbspiel, der Beginn von Leben, wenn sich die Stadt zu regen beginnt. Das Blühen von Knospen, so zart, dass sie schnell vom Winde verweht werden. Das Gefühl einer warmen Brise auf dem Gesicht, wenn man einfach draußen sitzt und die Natur und das Leben genießt. Stattdessen laufen wir oft mit dem Kopf gesenkt durchs Leben, schauen auf unsere Füße anstatt in den Himmel. Manchmal, wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe, nehme ich meine Kamera mit und versuche, die Schönheit in Momenten festzuhalten, um sie mit anderen zu teilen, um sie später noch einmal genießen zu können. Doch kann kein Foto der Welt das Gefühl ersetzen, die Sonne durch die Bäume scheinen zu sehen oder die Stadt zu überblicken, mit all den Lichtern und dem Leben. Also möchten wir Euch ans Herz legen: genießt und bewundert die Welt in der wir leben, mit all ihren versteckten und dennoch offensichtlichen Schönheiten.

Text: Fabienne Dreibholz und Angelika Szymańska

 

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