Erzbischöfliche St.-Anna-Schule

Unterricht an der St.-Anna-Schule nach den Herbstferien

Hinweise zum Schulbetrieb ab dem 26. Oktober 2020

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Die Wucht der zweiten Welle der Corona-Pandemie trifft die Menschen in Wuppertal heftig. Was bisher im Mahematikunterricht bestenfalls abstrakt behandelt wurde, erhält plötzlich bedrohlichen Realitätsbezug: Das exponentielle Wachstum des Infektionsgeschehens entwickelt eine ungeahnte Macht, die nicht ohne Weiteres in kurzer Zeit aufgehalten oder gar umgekehrt werden kann. Wir werden noch eine ganze Weile mit spürbaren Einschränkungen leben müssen, in Wuppertal, in NRW, in ganz Deutschland, weltweit.

Die Landesregierung NRW hat seit Wiederaufnahme des Unterrichts der Durchführung von Präsenzunterricht höchste Priorität eingeräumt, und das ist gut so. Die räumliche Nähe von Lernenden und Unterrichtenden ist eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Lernzprozesse, kein noch so durchdacht organisierter und digital unterstützter Distanzunterricht kann dieses Miteinander ersetzen. Und so muss all unser Streben in der zweiten Welle der Corona-Pandemie die Sicherstellung des Präsenzunterrichts und maßgeblich der Gesundheit aller Beteiligten zum Gegenstand haben.

Die wichtigste Maßnahme, die die Landesregierung verbindlich bis zu den Weihnachtsferien erlassen hat, ist das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung (MNB) in jedem Moment des Schulalltags. Kombiniert mit möglichst viel Abstand und elementaren Hygienemaßnahmen sichert die MNB ein hohes Maß an Infektionsschutz, mehr als jede andere Maßnahme. 

Alle Mitglieder der Schulgemeinde können versichert sein, dass alle Lehrerinnen und Lehrer an der St.-Anna-Schule das Hygienkonzept ohne Einschränkungen umsetzen und somit ein Höchstmaß an Infektionschutz gewähren. Wir apellieren aber dringend an alle Schülerinnen und Schüler - und Sie, liebe Eltern, mögen bitte mit ihren Kindern die Verhaltensregeln eindringlich besprechen - in jedem, wirklich jedem Moment des Schulalltags Mund und Nase bedeckt zu halten und so viel Abstand wie möglich zu den Mitmenschen zu halten. Das kleine Stückchen Stoff im Gesicht kann Gesundheit und Leben schützen, dagegen ist der minimale Komfortverlust durch die beschlagene Brille oder marginal erschwerte Atmung absolut vernachlässigbar, beinahe lächerlich. In jedem Moment des Schulalltags - das beinhaltet den Unterricht, die Pausen, den Aufenthalt auf dem Schulhof, aber auch den Schulweg und das Miteinander vor dem Schulgebäude. Ein unbedachter Körperkontakt kann auch bei jungen Menschen Folgen für das ganze Leben haben, es liegt in der Hand der Menschen, aufeinander Acht zu geben.

Alle Unterrichtenden an der St.-Anna-Schule werden sehr konsequent das Tragen der MNB  beobachten und keine Ausnahmen dulden. Mund und Nase bedeckt halten, das wird der Look der nächsten zwei Monate, ohne Ausnahmen.

Die große Einstimmigkeit, die alle Gremien der Schule - also Schülervertretung, Schulpflegschaft und Kollegium - in dieser Frage einnehmen, zeigt uns den Weg: Wir gehen gemeinsam durch die Pandemie, mit wachem Blick für den anderen. Wir sind optimistisch, dass wir alle gemeinsam einen sicheren Schulalltag gewährleisten können.

Herzliche Grüße

Benedikt Stratmann und Carsten Finn

Die Schulleitung der Erzbischöflichen St.-Anna-Schule

Foto von cottonbro von Pexels

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