Tage religiöser Orientierung der Q1 in Altenberg
Eine Auszeit mitten in der Natur
Dieses Jahr haben drei der sieben Religionskurse der Q1 die Tage der religiösen Orientierung in Altenberg verbracht. Schon bei der Ankunft am Montagmorgen waren wir fasziniert, von wie viel Natur und Ruhe dieser Ort geprägt war. Mit seinen Türmen und Fenstern bietet der Dom schon von außen ein beeindruckendes Bild, doch von innen entfaltet seine Ästhetik noch einmal eine ganz besondere Wirkung.
Nach unserer Ankunft durften wir uns selber in vier Gruppen aufteilen, wodurch wir die Möglichkeit erhielten, uns mit Menschen zusammenzutun, mit denen wir gerne bereit sind, uns auch über tiefgründige Themen auszutauschen. In diesen Gruppen verbrachten wir alle kommenden „Seminare“, bei denen wir uns näher mit einem Thema unserer Wahl beschäftigen und unsere Gedanken teilen konnten. Die erste Einheit begann meistens nach dem Frühstück und die zweite folgte am Nachmittag. Dazwischen hatten wir in einer etwa dreistündigen Mittagspause genügend Zeit, uns dem umfangreichen Beschäftigungsangebot, bestehend aus Kickern, einer Tischtennisplatte und einigen Gesellschaftsspielen, zu bedienen. Darüber hinaus gab es Impulse in der Kapelle, die uns einen Denkanstoß geben und uns dabei helfen sollten, Gott immer ein Stückchen näher zu kommen.
Besonders hervorgehoben werden sollte der Abendimpuls am Dienstag im Altenberger Dom. Der Innenraum war von sanften lilafarbenen Licht erfüllt und leise Musik spielte im Hintergrund. Wir setzten uns im Kreis vor den Altar und hörten andächtig einer Lesung zu. Der ganze Dom war mit Schweigen erfüllt und jeder hing seinen eigenen Gedanken nach. Wir entzündeten Teelichter, um Licht in die Finsternis zu bringen genauso wie all die schönen Momente mit nahestehenden Menschen die eigene Dunkelheit vertreiben und unser Leben erhellen. Von solchen Momenten haben wir hier wahrscheinlich alle einige erlebt; denn auch wenn unsere Erwartungen an diese Fahrt sehr unterschiedlich waren, haben wir alle Erinnerungen gesammelt, die hoffentlich noch lange bestehen bleiben werden.
Am Mittwoch, unserem Abreisetag, haben wir dann eine abschließende Reflexion der TrOs durchgeführt, die durchweg positiv ausfiel. Danach folgte noch ein letzter Impuls in der Kapelle, der uns alle auf die eine oder andere Weise berührte und zum Nachdenken anregte.
Unsere Heimreise stand daher unter dem Segen Gottes und wir können alle auf eine angenehme Fahrt mit freundlichen und aufmerksamen Menschen zurückblicken.
Etwas, das nämlich oftmals erwähnt wurde und wirklich nicht selbstverständlich ist, war die Freundlichkeit und Motivation, die die Teamer und alle anderen Mitarbeitenden des Hauses uns entgegengebracht haben. Egal, welches Anliegen man hatte, sei es nun eine weitere Karaffe mit Wasser zum Mittagessen oder ein Gang zur Toilette während der Einheiten, stets wurde man mit einem Lächeln empfangen und es war zweifelsfrei, dass einem geholfen werden würde.
Zoe Wohlert, Jgst. Q1






